Hola España, ya vengo!

01.02- 21.02.2026

Anfang des Jahres wurde Portugal von einer Reihe heftiger Sturmtiefs heimgesucht, die für schwere Schäden, Überschwemmungen und einige Todesopfer sorgten. Erst Kristin und dann Leonardo sorgten für Schäden in Millionenhöhe.

Kaputte Straßen und abgeknickte Bäume haben mir die Abreise nicht grade vereinfacht. Nach zwei heftigen Tagen mit Hagel und niedrigen Temperaturen sind wir doch noch heil in Spanien angekommen. Nach einem kurzen Zwischenstop in Badajoz, ging es weiter nach Benissa. 

Dort habe ich den Leihwagen abgegeben und in einem wunderbaren kleinen Café den wohl besten Apfelkuchen seit langem gegessen.

Außerhalb von dem kleinen Ort Alcalali

passen wir auf eine kleine Finca von Freunden auf. Leider gibt es hier keinen Strom, und so mache ich mich jeden Tag auf den Weg nach Xaló, um mein Equipment aufzuladen. Nach ein paar Tagen bin ich schon bekannt in dem Ort, und ohne zu fragen stellt mir die immer gut gelaunte Cafebesitzerin meinen Kaffee Americano auf den Tisch. Wie cool ist das denn.

Nachdem es auch hier heftige Winde gab, wird das Wetter besser und die Temperaturen klettern schnell auf 20 Grad. Überall fängt es zu blühen an. Die winzigen, kaum einen halben Zentimeter großen Blüten, strecken der Sonne ihre Köpfchen entgegen.

Auch die Mandelbäume stehen bereits in Blüte, und verzaubern mit ihrer Pracht die schön angelegten Wanderwege.

Leider sind zur Zeit die Raupen des Kiefernprozessionsspinners wieder sehr aktiv. Die feinen, giftigen Haare können Hautreizungen und Allergien bis hin zu schweren Entzündungen bei Mensch und Tier auslösen. Also heißt es, doppelt so viel aufpassen.

Nach langer Dunkelheit gibt es einen wunderschönen Sonnenaufgang.

Und weil der Tag so gelungen war, auch noch einen sehr farbenfrohen Sonnenuntergang.