22.09 – 01.11.2026
Ich war vor einiger Zeit bei einem kleinen Hauskonzert eingeladen. Der Künstler, dessen Name mir gerade entfallen ist, spielte eine Saraswati- Veena. Es ist ein traditionelles indisches Zupfinstrument und eines der ältesten und wichtigsten Musikinstrumente der indischen Klassik, insbesondere der südindischen Carnatic-Musik. Das Instrument wurde nach der hinduistischen Göttin Saraswati benannt, die oft mit diesem Instrument dargestellt wird. So gelangten ungewöhnliche, aber dennoch sehr wohlklingende Töne, fremdartige Melodien und Lieder an meine Ohren.

Nicht weit von El Paso befindet sich „La Palmas standhafteste Persönlichkeit.“
Die älteste Pinie der Insel. Das Alter der kanarischen Kiefer wird zwischen 600 bis 800 Jahre geschätzt. Zugegeben sie sieht schon etwas mitgenommen aus. Was in diesem hohen Alter ja normal ist. Seit 2014 ist der Baum als Kulturerbe unter Schutz gestellt. Er könnte also bereits dort gestanden haben, lange bevor die Spanier die Insel eroberten.(1492/1493)

Die kleine Wallfahrtskapelle wurde 1927 eingeweiht. Allerdings reicht die religiöse Geschichte des Ortes schon viel weiter zurück. Schon lange vorher wurde eine kleine Marienfigur in einer Höhlung des Baumstammes verehrt. 1492/1493 will ein spanischer Soldat bei der Eroberung eine kleine Marienfigur in dem Baum gesehen haben. Seither verehren die Menschen diesen Ort und nannten ihn:“ Virgen del Pino – die Jungfrau von der Pinie“


Wunderschöne Wanderwege führen hier bis auf ca.1400m hoch. Man findet gerade jetzt im Herbst viele Maronen und auch einige Pilze.


Nach etwas Regen, sieht man beim Sonnenuntergang noch mystische Wolkengebilde.

Nahe Tijarafe findet man ein außergewöhnliches Kunstwerk, welches auch von Luis Morera entworfen wurde, „Mirador del Universo“. Morera wollte einen Ort schaffen, an dem Kunst, Natur und Kosmos miteinander verschmelzen. Die Sonne, der Mond und die Mosaike sind Teil dieser Idee. An der gestalterischen Umsetzung haben auch die Künstler Natan Teutsch und Juan Cavallé mitgearbeitet.



Bei einer weiteren Wanderung zeigte sich die Caldera von ihrer schönen Seite. Am Mirador las Cabezadas sind die folgenden Bilder entstanden.















































































































































































































